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  • Frau Michaela
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HINTERGRUND-INFOS

BEDÜRFNISSE

Kidwood-Blume

BEDÜRFNISORIENTIERT UND INDIVIDUELL

 

Bedürfnis“- der Zustand, dass jmd. etwas braucht

 

Bedürfnisse sind für das Wohlbefinden von großer Bedeutung. In Würde und Zufriedenheit altern gelingt, wenn die Ziele den veränderten körperlichen und psychischen Gegebenheiten angepasst werden können. Ein Bedürfnis ist das Verspüren eines Defizits oder Mangels, verbunden mit dem Wunsch ihn zu beseitigen. Alle Menschen haben die gleichen Bedürfnisse.

 

Hinter jedem Handeln und hinter jeder Äußerung eines Menschen verbirgt sich ein Bedürfnis, das ihn zu diesem Handeln, zu dieser Äußerung motiviert hat. Bei ganz bewusst getroffenen und wohlüberlegten Entscheidungen sind wir uns vielleicht sogar ganz klar bewusst, welches Bedürfnis uns gerade zu dieser Entscheidung motiviert hat. Aber häufig haben wir doch kein ganz klares explizites Wissen von den uns motivierenden Bedürfnissen. Und die Bedürfnisse anderer Menschen bleiben uns ebenfalls oft verborgen.

 

In Anlehnung an den Psychoanalytiker Sigmund Freud wird dieses Phänomen des Verborgenseins mit dem sogenannten „Eisberg-Modell“ illustriert: Die wahrnehmbaren Anteile des Verhaltens einer Person bilden die kleine sichtbare Spitze eines Eisberges, die aus dem Wasser ragt. Die Bedürfnisse und Beweggründe, die sie zu diesem Verhalten motivieren, bilden den weitaus größeren Anteil des Verhaltens und Erlebens einer Person - aber dieser Teil liegt „unter Wasser“, nicht direkt sichtbar. Maslow behauptet, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft und ihren individuellen Lebensentwürfen gleiche Grundbedürfnisse haben.

 

Jeder Mensch hat

  • grundlegende physiologische, körperliche Bedürfnisse, möchte also weder Hunger, Durst noch Schmerzen erleiden müssen, möchte in für ihn angemessener Temperatur leben, sich bewegen, sich erholen, Blase und Darm entleeren und seine sexuellen Bedürfnisse befriedigen können
  • Sicherheitsbedürfnisse, d. h., er möchte sich vor schädigenden, angstbesetzten oder unabsehbaren Ereignissen schützen, negative Erfahrungen abwenden können,
  • Soziale Bedürfnisse, möchte Kontakt mit anderen Menschen, in ihre Gemeinschaft einbezogen werden, sich mit anderen Menschen zusammengehörig fühlen,
  • Wertschätzungsbedürfnisse, d. h., er möchte von anderen geachtet und anerkannt werden, möchte seine Selbstachtung wahren können, das Gefühl haben, wichtig und wertvoll zu sein,
  • Selbstverwirklichungsbedürfnisse, möchte also entsprechend seiner persönlichen Vorstellungen leben und seine Identität bewahren können.

 

Identität“ (lat. „identitas“) - die Einzigartigkeit eines jeden Menschen.

Unter Identitätserleben versteht man das Empfinden, über die Lebensspanne hinweg immer dieselbe Person zu bleiben, obwohl man sich entwickelt und verändert.

 

Trotz der persönlichen Entwicklung empfindet man sich als „immer ein und dieselbe“ Person. Grundlage des Identitätserlebens ist ein stabiles Selbstbild, das sich aus dem Wissen über sich selbst und das eigene Leben zusammensetzt. Jeder Mensch entwirft von sich ein Selbstbild, weil er es zum Überleben braucht. Er muss wissen, wer er ist, um sich orientieren und in jeder Situation seines Lebens entscheiden und handeln zu können.

 

Das Selbstbild gründet auch auf den geistigen Fähigkeiten des Menschen, auf seinem Wissen und Gedächtnis. Wissen sammeln wir in jedem Moment unseres Lebens, in dem wir Informationen aus der Umwelt aufnehmen, ihnen eine Bedeutung beimessen, und sie so „aufbewahren“, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt auf diese bewerteten Informationen zurückgreifen können.

 

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Quellen:

Alzheimer und andere Demenzen – Engel – TRIAS

wikipedia.org 

MICHAELA
FRAUENBERGER

Dipl. Gesundheits- & Krankenpflegerin
Dipl. Seniorenanimateurin
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Letzte Änderung: 28.11.2022

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