... LADEN ...

  • Frau Michaela
1 2

HINTERGRUND-INFOS

DEMENZ

HINTERGRUND-INFOS DEMENZ

DEMENZ bezeichnet die Beeinträchtigung zuvor vorhandener Funktionen des Gehirns und hat verminderte Vorgänge hinsichtlich geistiger Wahrnehmung und Denkprozesse (Kognition), des Kurzzeitgedächtnisses, der Sprache und auch der Motorik zur Folge. Bereits Gelerntes wird vergessen und bei schweren Verläufen kann nichts mehr dazu gelernt werden. Sie tritt im Erwachsenenalter bei klarem Bewusstsein auf, die Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL) sind beeinträchtig.

 

Es gibt über 100 medizinische Diagnosen, welche mit einer Demenz einhergehen, wobei es sich um verschiedene Krankheiten (z.B. Parkinson-Krankheit) mit einheitlichen oder vergleichbaren Krankheitszeichen handelt. Die Gemeinsamkeit ist die verminderte kognitive Leistung. Die verschiedenen Formen haben unterschiedliche Auswirkung auf das Verhalten, den Krankheitsverlauf und die Behandlung. Morbus Alzheimer ist die häufigste aller Demenzerkrankungen. Es handelt sich um eine unheilbare Störung des Gehirns in Folge des Absterbens von Nervenzellen im Gehirn. Die Ursache ist noch nicht ganz geklärt und die Auslöser sind nie auf eine Ursache zurückzuführen, sondern eine Kombination aus verschiedenen Faktoren.

 

Trotz schwerer kognitiver Defizite nehmen Menschen mit Demenz die Stimmung und die Gefühle ihrer Mitmenschen wahr. Sie haben die gleichen Bedürfnisse wie Gesunde, z.B. nach Sicherheit, Anerkennung und Akzeptanz. Ruhiges und geduldiges Eingehen erzeugt das Gefühl von Verständnis und Wertschätzung. An Demenz erkrankte Menschen verlassen den Bereich unserer Wertevorstellungen. Sie sind nicht mehr in der Lage sich anzupassen, die Gegebenheiten müssen an sie angepasst werden. Neben der medikamentösen Therapie und der Aufklärung der Angehörigen für ein besseres Verständnis, soll das Leben der Betroffenen an die Krankheit angepasst werden.

 

"Man sieht nur mit dem Herzen gut Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar"

(Antoine de Saint-Exupéry)

 

Teufelskreis der Fähigkeitsabnahme

  • Die Abnahme der Fähigkeiten führt zu Scham
  • Scham führt zu Rückzug
  • Rückzug führt zu fehlender Anregung
  • fehlende Anregung führt zu einer weiteren Abnahme der Fähigkeiten …

Darum MAKS®

  • Erhalt der Selbstständigkeit
  • Verbesserung emotionaler Symptome und Verhaltenssymptome z.B.: Depression, Unruhe, Schlafstörung).
  • Verbesserung der Lebensbedingungen und der Lebensqualität
  • Förderung der Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben
  • Vermittlung von Erfolgserlebnissen

was für pflegende An- und Zugehörige eine Entlastung bringt.

Bei wem wirkt MAKS®?

Zur Vorbeugung, bei Menschen mit Gedächtnisstörungen und leichter bis mittelschwerer Demenz (MMST 14 – 27 Punkte).

Wie oft?

Die Wirkung stellt sich unabhängig davon ein, an wie vielen Tagen pro Woche die MAKS-Therapie besucht wird. Ein regelmäßiger Besuch ist jedoch Voraussetzung!

Was ist MAKS®?

MAKS ist eine nicht medikamentöse Behandlung

  • es gibt keine Möglichkeit, durch Einnahme eines Arzneimittels das Entstehen einer Demenz zu vermeiden.
  • es gibt kein Arzneimittel, mit dem eine Demenz effektiv und nebenwirkungsarm behandelt werden kann.

MAKS® ist so ausgerichtet, dass die Therapie einen ausgefüllten, in vielen Gegebenheiten anregenden Alltag (wieder-)herstellt. MAKS® soll weder zu einer Unter- noch zu einer Überforderung führen, gleichzeitig jedoch fördern, fordern und Autonomie- sowie Entscheidungsfähigkeit unterstützen.

 

Oberstes Ziel der MAKS-Therapie® ist die möglichst langfristige, intensive und wirksame Förderung von Personen mit Gedächtnisschwierigkeiten im Alter, sodass deren kognitive und alltagspraktische Fähigkeiten stabilisiert werden, die Selbstständigkeit so lange wie möglich erhalten wird und die Lebensqualität möglichst gut und stabil ist. Als Folge davon soll die häusliche Versorgung der Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen für die Angehörigen erleichtert werden.

Es besteht somit die Chance, dass eine wirksame, die alltagspraktischen Fähigkeiten günstig beeinflussende Mehrkomponentenmaßnahme indirekt auch auf das Belastungserleben der pflegenden Angehörigen positiv einwirkt, indem das Ausmaß der Übernahme von immer mehr Tätigkeiten für die pflegebedürftige Person abgebremst wird.

 

Warum wirkt MAKS®? Eine normale Alltagsbeanspruchung wird wiederhergestellt. Eine normale Alltagsbeanspruchung wiederum ist die, die alle menschlichen Fähigkeiten am umfassendsten beansprucht und damit trainiert. Mit kognitiven und (senso)motorischen Anforderungen, psychomotorischen Anforderungen, dem Üben von Fähigkeiten („skills“) und Kulturtechniken, dem Nachgehen von Alltagsaktivitäten sowie dem Nutzen von Kommunikation und sozialer Interaktion wird eine ausgewogene und umfassende Beanspruchung der vielfältigen kognitiv-psychischen Fähigkeiten des Menschen (Erleben, Denken, Wahrnehmen und Verhalten) erreicht.

 

» ZU MEINEN ANGEBOTEN

MICHAELA
FRAUENBERGER

Dipl. Gesundheits- & Krankenpflegerin
Dipl. Seniorenanimateurin
Therapiebegleithunde-Team
DEMENZ kompetent PROFESSIONELL
zertifizierte MAKS®-Therapeutin

+43 2252 99 22 93

» Impressum / Datenschutzhinweise

Letzte Änderung: 28.11.2022

(L:211-Det21/K:202112) / lc:1031 / cp:1252 | © superweb.at/v17